Samstag, 28. Juni 2014

Weniger ist mehr

Kapstadtliebe
2 Monate noch
gespannt
gemischt
traurig

Auf der Arbeit
Dance for All
Alltag
Struktur
Freude
Menschen
Athlone Bridge

Im WM Fieber!
Auf dem Weg zum Deutschen Klub Kapstadt
Im Zug
alles voll mit Aufklebern
das alltägliche einmal festhalten
schockierend
Aberglaube
Charly's Bakery
Prinzessinnenburg
im District 6: Geschichte mächtig
Nelson Mandela allgegenwärtig
Cape Town just fucking amazing
kreatives Viertel
Farben
lebensfroh
lustig
alles voll mit Deutschen
komisch
Deutsch
unangenehm
anstrengend
Stimmung
ansteckend und spaßig
Gemeinschaft Feiern Bier
Orangenherzchen
Zuhause
Blick aus dem Fenster
jeden Tag
unterwegs
bewusst genießen
die letzten Momente
alles einfangen
Wetter
Palmen
Dinge allein tun
Rosen
Company's garden
Sonne aufnehmen
Sonne ist gold rot
unwirklich
mitten in der Stadt
ich werde die Berge vermissen
Sea Point
spazieren bis zum geht nicht mehr
Sonnenuntergang
Wellen
Meerduft
entspannter Sonntag

neuer Tag
Sonntag
frühlingshaft
setz die sonnenbrille auf
Waterfront Walk
Radisson Blu
am Hafen
Beeren Cheesecake
Saft
Sonne
Wir sehen Wale!!!
Aussicht

Mittwoch, 18. Juni 2014

Freude und Schmerzen...

Letztens habe ich endlich mal wieder unterrichtet, sogar alleine. Es hat mir super viel Spaß gemacht, und die Kinder der Forres School haben gut mitgemacht. Die meisten haben es zwar faustdick hinter den Ohren, aber zeigt man ihnen eine Übung, sind sie sehr fleißig dabei, alles nachzuahmen.
beim Aufwärmspiel
Zoe!! Sie ist die allerlustigste;)

Auch mein eigenes Training genieße ich nach wie vor...bzw. habe ich genossen. Mein Knie hat sich leider entzündet durch falsche Belastung bzw. Überbelastung, so dass sich Flüssigkeit gesammelt hat und es mir Schmerzen bereitet hat. Ich gehe nun zur Physiotherapie und bekomme eine Art Elektro und Laser Therapie, und das Knie wurde getaped. Ich darf nun kein Ballett mehr machen, zumindest in den nächsten Wochen nicht. Das habe ich heute erfahren, und es hat mich schon ziemlich traurig gemacht, aber naja, ich kann ja nichts dagegen tun. Mit so einer Knie Geschichte geht man ja besser mal vorsichtig um.
Ich hoffe, dass ich zumindest in meinem letzten Monat hier wieder trainieren kann.

Kaleidoscope

Nach etlichen Wochen Proben und Generalproben kam das lang ersehnte Wochenende der Aufführungen im Juni. Ich hatte schon das vorherige Wochenende auf der Arbeit verbracht, als Kostümprobe war. Ich half Bernie, die Kostüme zu sortieren, zu reparieren, zu sammeln und einzupacken.
Am Freitag begann dann der Stress;) Ich habe zusammen mit Marc, einem anderen Freiwilligen, und Michelle, einer Praktikantin, hunderte Programmdrucke ausgeschnitten, gefaltet und geheftet. Wir waren ziemlich unter Zeitdruck, da es schließlich der Tag vor der Aufführung war. Das Theater hatte uns eigentlich versichert, dass sie die Programmhefte machen und DFA sich darum nicht kümmern müsse. Naja, es hat ja alles gerade noch so geklappt. Nachmittags gings dann für alle ins Artscape, wo die technische Generalprobe stattfand, bei der die Scheinwerfer und der Sound eingestellt wurden.
Bilder dieser Probe könnt ihr in meinem letzten Eintrag sehen!
All das zog sich bis 11 Uhr abends, und ich fiel totmüde ins Bett. Am nächsten Morgen ging es für mich um 11 Uhr weiter. Nach einem Kaffee mit Margie, der Ballettlehrerin, die mir immer Geschichten vom Leben ihrer Schüler erzählt, half ich beim Vorbereiten des Mittagessens für die 80 Kinder. Sandwiches mussten gemacht und ausgegeben werden, dann habe ich Unmengen an Obst geschnitten und das ganze Theater damit versorgt.
Die erste Aufführung war dann schon um 14:15. Ich habe sie mir von hinten, 'backstage' aus angeschaut. Alles lief wunderbar - der Saal war gefüllt, Pannen blieben aus, und mit den Kostümen hat zum Glück auch alles gestimmt.
Nachmittags konnten wir dann endlich mal entspannen...ich war so müde, dass ich im Staff Room kurz eingeschlafen bin. Wie erschöpft die Taenzer erst sein mussten. Alle haben dann aber noch einmal eine Menge Energie aufgebracht und die Abendvorstellung auch zu einem Erfolg gemacht.
Es hat mir super viel Spaß gemacht, backstage zu sein! Es war richtig aufregend, alles von dort aus mitzubekommen, und ich habe bei jedem Stück mitgefiebert. Ich habe so viele Emotionen mitbekommen. Die Stimmung hinter der Bühne schwankte zwischen Nervosität, Freude, Ernst, Angespanntheit und Ausgelassenheit. Die Vielfältigkeit der Show trug natürlich auch zur Spannung bei. Es wechselte ja ständig zwischen Ballett, Contemporary, Hip Hop, Salsa und Spanish Dance, was auch immer die Stimmung und das Bühnenbild veränderte - deshalb der Name der Show, "Kaleidoscope".
Eine Kritik dazu, die mir sehr gefallen hat, kann man hier lesen: http://adancersreview.wordpress.com/2014/06/09/review-dance-for-all-kaleidoscope/
Aufwaermen vor der Show 

Am nächsten Tag ging es dann erstmal nicht direkt weiter mit Artscape.
Viola, Leonie und ich sind zu einem schönen Markt im Castle of Good Hope gegangen. Endlich war ich da auch mal drin ;)
Es gab suuper leckeres "Gourmet" Essen. Vegane Torten, Törtchen, Gebäck, typisch südafrikanisches, frische Salate, Kokoskakao, Flammkuchen... Dazu noch Läden und Stände mit handgemachten Dingen, Klamotten, Schmuck etc., so dass wir einen shoppingreichen und magenfüllenden Mittag hatten.
Am Nachmittag sind Lucas und ich dann wieder ins Theater gefahren, da die Aufführung der InSPIRAtions Youth Company nun an der Reihe war. Das ist die professionelle Kompanie von DFA mit den besten Schülern, die DFA oft bei Veranstaltungen etc. repräsentieren und ihre Choreographien aufführen.
Auch die Cape Academy of Performing Arts, wo die ehemaligen Bridging Students Farnel, Lwando und Odwa nun sind, war Teil der Show, sowie Aviwe und Mthuthuzeli November, die inzwischen erfolgreiche Tänzer sind und vor Jahren ganz klein im Rural Outreach Programm bei DFA angefangen haben.
Außerdem wurde ein Kurzfilm zu einer der Choreographien von Louise gezeigt, bei dem die Bewegungen des Stücks "The Forgotten" auf eine faszinierende Weise in Szene gesetzt wurden.
Insgesamt war die InSPIRAtions Show auch eine tolle Aufführung mit wunderschönen Choreographien - allerdings nicht ganz so abwechslungsreich wie Kaleidoscope, da Contemporary Dance im Mittelpunkt stand. Die Einnahmen der Show gehen an den Phyllis Spira Trust, der (soweit ich weiß) DFA 'Absolventen' finanziell unterstützt, wenn sie an einer Akademie oder Kompanie angenommen werden, und dann eine Unterkunft brauchen oder z.B. Geld für öffentliche Verkehrsmittel.