Sonntag, 16. März 2014

Meine Familie in Kapstadt :)

Letzte Woche Freitag, als ich dann wieder in Kapstadt war, habe ich endlich meine Eltern wieder gesehen. Nach genau einem halben Jahr!
Die beiden waren sogar vor mir in Kapstadt und haben es geschafft, vom Flughafen mit ihrem Mietauto direkt nach Obs zu kommen und in ihr wuunderschönes Gästehaus zu ziehen, das direkt bei mir um die Ecke ist. Die beiden sind ja jetzt ganz schöne Weltreisende...seit Anfang Februar unterwegs, haben sie zuerst meine Schwester in Australien besucht, und jetzt mich in Südafrika. (pitundeva.blogspot.de)
Es war so schön, sie wieder zu sehen. Und auch etwas komisch...meine Eltern in Obs, das sind irgendwie zwei verschiedene Leben auf einem Haufen ;)
Wir haben es am Freitag langsam angehen lassen, weil sie aus Singapur kamen und deshalb einen ordentlichen Jetlag hatten. Erstmal haben wir im schönen Garten entspannt, dann habe ich ihnen mein Zuhause, und die Lower Main gezeigt. Sie waren begeistert, wie schön es hier ist, und auch von den unglaublich guten Smoothies, die es bei Mimi's gibt.
Am nächsten Morgen, da Samstag war, haben wir uns entschieden, zum Neighborgood Market in der Old Biscuit Mill zu fahren. Vorher musste aber erstmal ein Käffchen bei Mimi's getrunken werden...
In der Old Biscuit Mill war es sooo vooll. Wahrscheinlich, weil das Wetter nicht so toll war, und es dort ja überdacht ist. Naja, wir hatten trotzdem Spaß und haben unsere Flammkuchen (Mittagessen für Mama und Papa) bzw. das Bananenbrot mit Beeren (Frühstück für mich) genossen.
Anschließend sind wir weiter in die Stadt gefahren (hach ist das herrlich, ein Auto zu haben!). Es hat zum Glück aufgehört zu regnen, so dass wir einen Spaziergang durch Bo-Kaap machen konnten, das bunte Viertel der Kapmalaien.
Mama und ich
Weiter gings mit dem Touri-Programm - wir sind zur Waterfront gefahren und, weil wir noch nicht genug von Märkten hatten, erstmal in den Food Market gegangen. Dort haben wir uns leeeckeres Biltong geholt.
ich zwischen südafrikanischen Ikonen am Hafen
Wir sind einmal quer durch das Waterfront Gelände und den Hafen gelaufen. An der Promenade haben wir irgendeinen Dreh für ein Tanzvideo oder einen Werbespot mitbekommen..
Dann haben wir tatsächlich etwas gemacht, das ich noch nie gemacht hab - wir sind aufs Riesenrad gegangen!:) Das Wetter hat sich extra für uns, wie es schien, auf einmal von seiner besten Seite gezeigt und wir hatten einen wunderschönen Rundumblick von da oben. Zwischendurch dachte ich, dass sie uns in unserer Gondel vergessen haben, weil wir superviele Runden gedreht haben :S
Nachdem ich den beiden süßen auch noch die Mall gezeigt habe, von der sie begeistert waren, weil sie die Mega Malls in Singapur so schrecklich fanden, hatten wir auch schon genug.
Sie machen ja schon seit Wochen Touri Programm, und finden es schöner, so auf Dauer, weniger an einem Tag zu machen. Also gings zurück nach Obs, wo wir aber noch afrikanisch essen waren im Ganesh..Da habe ich die beiden hingeschleppt, damit sie das bohemian Obs Leben einmal richtig mitbekommen ;)
SUNday
Am Sonntag sind wir dann den ganzen Tag durch die Innenstadt geschlendert. Zuerst habe ich ihnen die Company Gardens gezeigt, und wir waren in der Teestube essen. Es ist so schön, diese Dinge alle nochmal zu machen, die ich vor gefühlt ewigen Zeiten, im September, einmal gemacht habe.
Kapstadt hat ihren ganzen Charme versprüht, der Rosengarten hat geblüht! (Hihi hat sich gereimt) 
Anschließend sind wir über den Green Market gelaufen. Ich habe ein schönes Häkel Oberteil gesehen, das ich haben wollte, leider hatten wir aber alle kein Bargeld mehr, und kein Geldautomat war in Sicht - es war ja Sonntag. Haha also ist die Verkäuferin mit uns queeer durch die Innenstadt gelaufen auf der Suche nach dem nächsten ATM..Nachdem der erste kaputt war und zwei weitere geschlossen, haben wir irgendwann einen gefunden. Also das Geld hat sie glaube ich dringend gebraucht..
Dann gings auf die Long Street. "Oh wie schön! Kapstadt hat wirklich Charme!" - meine Eltern sind begeistert davon, dass es hier kaum Hochhäuser geschweige denn Wolkenkratzer gibt und die Architektur noch so schön erhalten ist.
Der urwaldmäßige Balkon des Panafrican Market hat uns dann angelockt - oben saßen wir im Timbuktu Café und haben leckere äthiopische Tees getrunken.
<3
Alte Bücher, schöne Stoffe, Sofas, afrikanische Skulpturen und Oldie Musik haben eine super gemütliche Atmosphäre ergeben. Wir haben sogar ein Buch mit deutschen Versen und Gedichten gefunden.
ganz schön gruselig diese Dekoration...
Abends haben wir uns noch ins Hello Sailor gesetzt, damit Mama und Papa mal den südafrikanischen Cider probieren konnten. Hunters Dry hat es ihnen ganz schön angetan ;)
Zuhause
Als Montag für mich wieder die Arbeit los ging, haben die beiden sich mit Katrin und Robert getroffen, meinem Onkel und meiner Tante. So ein cooler Zufall, dass alle gleichzeitig hier sind..jedenfalls sind sie alle zusammen auf den Lion's Head geklettert, während ich bei Dance for All saß. Am Dienstag Morgen sind meine Eltern dann auf Reisen gefahren, ihre Route geht von Kapstadt über Hermanus, Mossel Bay, Plettenberg Bay und dann wieder zurück nach Kapstadt durchs Inland.
Dann habe ich am Mittwoch Katrin und Robert auch endlich gesehen! Wir haben uns in der Stadt getroffen, sind auch ins Timbuktu Café gegangen, diesmal zum Essen (es gab eine äthiopische Fleischplatte) und sind dann ins Beefcakes gegangen! Dort saßen dann schon Bridgette mit zwei Freundinnen und Lucas und Leonie, an einem Tisch direkt bei der Bühne. Wir hatten einen echt lustigen Abend, die Dragqueen Show dort war wie immer super.
Leider war ich von Donnerstag an ziemlich erkaeltet, weil ploetzlich 'herbstliches' Wetter hier in Kapstadt angekommen ist und es abends richtig kuehl wird. Freitag und Samstag lag ich also den ganzen Tag im Bett. Zum Glueck konnte ich mich dann aber am Sonntag noch mit Katrin und Robert treffen. Ich habe den beiden mein Zuhause und Observatory gezeigt, da sie bisher fast nur die touristischen Orte kennen gelernt haben. Genau wie meine Eltern waren sie auch begeistert von den suessen Haeusern hier, und dass es so wenige haessliche Hochhaeuser gibt :) Natuerlich haben wir uns dann auf der Lower Main nieder gelassen. Im Cocoa Cha Chi habe ich erstmal gefruehstueckt und Robert und Katrin hatten Smoothies.
Wir haben uns ueber das ewige, komplizierte Thema der verschiedenen Kulturen in Suedafrika unterhalten und das Zusammenleben und die bunte Mischung der Menschen hier.
Leider mussten sie am fruehen Nachmittag schon wieder zurueck, da sie noch am gleichen Tag den Flieger zurueck nach Deutschland genommen haben.
Ich habe mich total ueber meine Besuche gefreut, ein Stueck meines deutschen Lebens hier zu haben, und meine Erfahrungen teilen zu koennen.
Am Freitag kommen meine Eltern dann wieder von ihrer Reise und wir werden zusammen in Muizenberg wohnen. Auf die entspannte Woche freue ich mich schon :)
Alternatives Obs
Im Bolo Bolo wird die anarchistische Revolution geplant ;)

Sonntag, 9. März 2014

Zwischendurchseminar

Vom 02. bis zum 07. März fand unser Sage Net Zwischenseminar in Greyton statt.
Das heißt, alle 29 Freiwilligen, die in ganz Südafrika verstreut waren, haben sich wieder getroffen. Außerdem haben externe weltwärts Freiwillige am Seminar teil genommen, die von vielen verschiedenen kleinen Organisationen kamen. Zusammen sind wir in drei Minibussen von Obs aus los gefahren.
Greyton ist ein Dorf mitten im Western Cape, mitten im Nirgendwo. Wir haben ca. 1 1/2 Stunden gebraucht, und uns während der Fahrt immer weiter von der Zivilisation entfernt ;)
Wir haben in der Zebra Moon Lodge übernachtet, ein "Old School Hostel", was so viel bedeutet wie Landschulheim-Style. Es war einfach, aber gemütlich und nett.
Die Natur rund um Greyton ist wirklich schön, weshalb wir direkt am ersten Abend eine kleine Wanderung durch das Naturreservat gemacht haben, bis zu einem Wasserfall (bei dem wir eigentlich einen See zum Schwimmen vermutet haben - war leider nicht der Fall).
1. Tag
Erstmal begann der Tag mit Yoga. Dann begannen wir, uns gegenseitig unsere Projekte vorzustellen. Es sind glaube ich an die 16 Projekte, so dass wir gar nicht alle an einem Tag geschafft haben. Ich fands so interessant, einen Einblick in die Arbeit der anderen zu bekommen, und zu sehen, wie unterschiedlich ein FSJ in Südafrika doch sein kann. Was alle verband, war, dass jeder sehr gut klar kommt in seiner Organisation vor Ort, trotz diverser Schwierigkeiten, die wir alle haben. Und die Persönlichkeiten und die Projekte passen meiner Meinung nach erstaunlich gut zusammen :)
unser Speisesaal/Seminarraum/Aufenthaltsraum
Der Garten der Zebra Moon Lodge
Antonia und Magdalena - die beiden wohnen in Parys, einem kleinen Örtchen in Freestate, wo sie in einer Tagesstätte für Kinder arbeiten. Vor und nach dem Seminar haben sie ein paar Tage bei uns in 6 Milner gewohnt :)
Ben und Bennett bei ihrer Projektpräsentation
Der Eingang zum Naturschutzgebiet
2.Tag
Am Dienstag haben wir uns alle zusammen (mit den externen Freiwilligen) den Film "The Orphans of Nkandla" angeschaut, in dem es um das extrem schwere Leben der Aidswaisen auf dem Land ging. Wir sollten den Film kritisieren und die Kritik kreativ präsentieren.
Am Nachmittag gabs noch eine Einheit zu interkulturellem Lernen, bei der wir verschiedene Modelle zur Beschreibung einer Kultur vorgestellt bekommen haben und darüber diskutiert haben, wie und ob man eine Kultur richtig beschreiben kann, was Kulturwissenschaft eigentlich ist, was Stereotypen sind und wie man vermeiden kann, ein allzu typisches Bild von Südafrika zu verbreiten.
In der Mittagspause sind wir wieder ins Naturreservat gezogen, um schwimmen zu gehen. Wir brauchten alle eine Abkühlung.
ein kleiner Staudamm, der zum Baden einlädt! :)
was für eine Traumlandschaft
Das Wasser war einerseits total erfrischend, aber man konnte weder einen Boden erahnen, noch wusste man genau, warum das Wasser so rot gefärbt war, welche Tiere sich da drin so rumtreiben und wieso alles voller Algen war - ich bin zwar reingesprungen, aber das ganze war mir etwas suspekt :D
In unseren Grüppchengesprächsrunden - hier haben wir über die Verwendung von Stereotypen geredet
3. Tag
Nach 2 Seminartagen gings los auf Wanderschaft. Alle haben sich ihre Rucksäcke mit Sachen für eine Nacht gepackt, wir hatten Vetkoeks und Sandwiches dabei, Sonnencreme und leichte Kleidung, genug zu trinken und festes Schuhwerk. Da sollte man doch meinen, dass man gut vorbereitet ist.
Pustekuchen :D
Zu Beginn der Wanderung - wunderschönes Wetter, noch kein Anstieg in Sicht, alle sind guter Dinge :)
2 Stunden später - allen rinnt der Schweiss herunter, man ist außer Atem und beginnt, sich Turbane zu knoten.
Erste Station - der Breakfast Rock.
Hier begann dann sozusagen der inhaltliche bzw. pädagogische Teil der Wanderung...wir sollten reflektieren, was unsere wirkliche Intention war, warum wir nach Südafrika gegangen sind, welche Erwartungen wir hatten und ob sich unsere Ziele so verwirklich haben.
Leider konnte ich meine Gedanken nicht wirklich dazu bringen, über das Hier und Jetzt hinaus zu gehen, da die Wanderung an sich ganz schön viel Kraft gekostet hat.
Weiter gings mit 6 Stunden laufen.
Die Natur war wirklich wunderschön. Außer uns waren vielleicht noch 2,3 andere Menschen im ganzen Gebirge unterwegs, so dass es super ruhig und entspannt war. Ich hatte wirklich Lust auf die Wanderung und fand es auch gut, dass es anstrengend wurde, und wir alle über uns hinausgegangen sind.
Dann kam die große Pause, auf die wir uns alle so gefreut haben - Schuhe aus, rein ins Wasser! :)
das Wasser war wahrscheinlich sehr eisenhaltig, deshalb die rote Farbe
Hier konnte man sogar reinrutschen und hatte am Rand Steine, auf denen man halb im Wasser sitzen konnte. Es kam einem fast so vor, als wäre das eine Anlage, die extra so angelegt wurde...
Hier drin zu schwimmen, war glaube ich das erfrischendste Erlebnis das ich je hatte;)
eine Seenlandschaft wie aus dem Bilderbuch :)
uuund weiter gehts...
Irgendwann kam jedoch der Punkt, an dem ich einfach genug hatte. Ich hatte Blasen an meinen Füßen, die aufgeplatzt sind und mir ziemliche Schmerzen bereitet haben, und es ging immer weiter bergauf am Ende. Wir hatten alle absolut keine Kraft mehr und mussten alle paar Meter Pause machen, eine von uns ist hyperventiliert. Aber wir haben es alle irgendwie geschafft und können stolz drauf sein :)
kurz vor dem Ziel nehmen wir die letzten Höhenmeter - die Beine laufen von alleine
Es ist im Nachhinein eine einmalige Erfahrung gewesen.
Pünktchen! Der Hund, der auf einmal bei uns im Hostel aufgetaucht ist und bei uns geblieben ist. Selbst die ganze Wanderung lang!! Er ist der tapferste von allen :)
Eine der Küchenladys hat ihn jetzt bei sich fest aufgenommen, und von uns den Namen Pünktchen übernommen (auch wenn er etwas schwer auszusprechen ist..)
Endlich angekommen! :)
Unsere Berghütte war richtig schön, wir hatten gemütliche Betten, eine Küche und ein großes Wohnzimmer und Feuerplatz draußen, wo wir den Abend über entspannt haben und bei Feuer und Kerzenschein Werwolf gespielt haben. Über uns glitzerten die Sterne - so einen Sternenhimmel hatte ich noch nie gesehen. Man hat jeden kleinsten Stern erkennen können, und ich habe sogar Sternschnuppen gesehen.
Am nächsten Morgen konnte man sich entscheiden, ob man zurück laufen will oder abgeholt werden möchte. Einige wollten laufen, aber viele konnten auch nicht mehr. Leonie hat ja Rheuma und Lucas hatte vor kurzem eine Rückenoperation, ich hatte meinen fetten Blasen und auch vielen anderen ging es nicht gut. Zum Glück gab es die Möglichkeit, mit dem Minibus zurück zu fahren. 2 Stunden hat es gedauert, weil man einen riesigen Umweg fahren musste über Robertson.
Dann kam schon unser letzter Abend. Wir haben alle zusammen The Big Debate geguckt, eine Show, in der Südafrikaner über Rassismus und die Frage 'Has the Rainbow Nation failed?' diskutieren. Lucas hatte mir das Video schon vorher gezeigt, aber es war gut, es ein zweites Mal anzuschauen, da das ganze Thema unglaublich komplex ist. Anschließend haben wir die Diskussion unter uns gestartet, und einige haben ihre Meinung zum Thema geteilt. Ich finde es als Deutsche einfach sehr schwer, so sehr in der Thematik drin zu sein, dass ich mir eine Meinung bilden kann.
Als es immer später wurde, haben die externen schon einmal angefangen zu grillen, und wir haben noch eine Einheit zur Zukunftsplanung gemach und unsere Ziele für das nächste halbe Jahr in unterschiedlichen Weisen dargestellt.
Daann wurde endlich gegessen und gefeiert, ein schöner Abschluss.
Freitag Morgen gings dann, nach einer Runde Feedback zum Seminar, schon wieder zurück nach Kapstadt.
Die meisten der Freiwilligen sind aber noch einen Tag länger in Kapstadt geblieben und wir haben uns alle abends wieder getroffen und sind feiern gegangen :)

Goudini

Unser lustiges Wochenende mit Queen B :)
Lucas und ich sind mit Bridgette, unserer Big Mama von der Arbeit, und ihrer ganzen Familie + Freunden ein Wochenende in die Berge bei Paarl gefahren. Wir haben im Goudini Spa übernachtet, eine riesige Ferienanlage, die mich an die Center Parcs erinnert hat. Dort gibt es ganz verschiedene Unterkünfte, viele verschiedene Pools, und ganz viel zur Vergnügung - vor allem für Kinder. Ich habe mich an dem Wochenende auch irgendwie als Babysitter gefühlt, weil ich irgendwie fast die ganze Zeit mit Michaela und Christina, Bridgettes Töchtern, beschäftigt war. Allerdings freiwillig:)
Lucas, Michaela und ich spielen Tennis ... oder tun zumindest so :D
Das ist Michaela, sie ist fast 10. Christina ist 3.
wunderschönes Südafrika
Goudini Spa
Die Familienhäuser waren alle in einem Kreis angeordnet, der eine Wiese mit Pool einschließt. Hier haben wir die ganze Zeit entspannt. Der Pool war beheizt, so dass man dort für iiiimmer drin sitzen bleiben konnte.
Bridgettes Familie + Freunde kannte alle unsere Nachbarn, es war ein einziges großes Get Together. Lucas und ich haben so viele Leute kennen gelernt.
Alle dort waren Coloured, so dass wir ein bisschen herausstachen...ein paar der Kinder waren irgendwie fasziniert von mir und ich bin ein Mädchen fast gar nicht los geworden, das sich im Pool an mich geklammert hat.
Abends saßen wir immer alle zusammen auf der Terrasse und haben gegrillt. Ganz typisch südafrikanisch natürlich - es wird alles gegrillt, was da ist, und erst dann fängt man an mit dem Essen. Dazu wurde allerdings immer Salat gemacht.
Es hat echt Spaß gemacht, sich mit allen zu unterhalten - Bridgettes Freunde sind genauso wie sie, sehr lustig drauf :) Wir hatten tolle Gespräche, und tolle Brandy Cokes, die Gavin für uns ununterbrochen gemixt hat.
Insgesamt waren wir 10 Leute im Haus:
Bridgette + ihr Mann Hilton + Michaela und Christina, Bridgettes beste Freundin Gill und deren Mann Gavin, ein befreundetes älteres Paar und Lucas und ich.
Wir haben eigentlich nicht groß was gemacht - wir haben ausgeschlafen, waren Minigolf spielen, rutschen, in einer kleinen Spielehalle, Trampolin springen, ich habe Crepe für alle gemacht...
Ich habe mich so gefühlt, als wäre die Familie meine Gastfamilie hier.
Es war wirklich ein schönes Wochenende. Leider mussten wir Sonntag schon früh fahren, weil Lucas und ich ja direkt weiter reisen mussten zum Zwischenseminar.