Endlich beginnt unser 5-wöchiger Urlaub! Nach drei Monaten arbeiten war ich wirklich ferienreif. Am ersten Tag habe ich direkt etwas außergewöhnliches gemacht - Schlittschuhlaufen im südafrikanischen Sommer. Hier ist tatsächlich alles möglich. Die Eishalle war Teil des Grand West Casinos, einem großen Vergnügungszentrum.
Ich hatte mir blöderweise keine lange Hose angezogen und diese Riesentasche dabei, aber es ist alles gut gegangen, und nach einer Weile konnte ich schon richtig schnell fahren. Okay, einmal bin ich hingefallen, aber meine neuen Polster haben alles gut abgefedert ;)
Das Grandwest Casino - wie im Film!
vom Eis in 27 Grad
Wir haben außerdem am Sonntag Besuch von Ben und Bennet bekommen, zwei Freiwillige, die mit Sage Net für ein Jahr in Soweto sind. Wir kannten die beiden ja schon vom Vorbereitungsseminar. Sie sind für 5 Tage in Kapstadt zum Urlaub machen und haben bei uns im Haus geschlafen.
Nachdem wir ihnen Obs gezeigt haben, sind wir am Montag zusammen zur Waterfront gefahren. Zuerst waren wir bei dem großen Food Market, wo es super leckeres Essen gibt, nur leider zu Touri Preisen. Ein Muffin und Biltong (getrocknetes Fleisch), eine südafrikanische Spezialiät, haben wir uns dann doch gegönnt. Neben dem Food Market befindet sich der Craft Market, eine Halle voller südafrikanischer Handwerkskunst, wo wir ganz touri-like auch noch rein gegangen sind.
Lustigerweise gibts dort nicht nur Kunst, sondern auch noch ganz viel anderen Kram...wie zum Beispiel dieser Streichelzoo mit Babytieren, in den Leonie unbedingt rein wollte ;)
Die Waterfront
Ben und Bennet
Danach sind wir noch zum Greenmarket gefahren, der wunderschön mitten in der Innenstadt gelegen ist. Dort gibt es alles mögliche, von Tierfiguren über Schmuck bis zu Kleidung und Kunst.
Architekturstile treffen aufeinander
Bennet kauft eine Chillerhose
Lucas probiert eine Hose an, die sich wie eine Riesenwindel angefühlt hat ;)
Am Mittwoch gings dann nach Muizenberg zum Surferstrand! Die beiden Jungs haben Surfunterricht genommen, weil sie noch nie surfen waren, haben sich dann aber ganz gut gemacht, obwohl die Wellen ein wenig zu dicht aufeinander und zu schwach waren.
Leonie hatte ja schon mal eine Stunde und hat sich auch ein Board ausgeliehen, und sich dann direkt in die Wellen gestürzt. Leider war ich immer noch erkältet und hielt es deshalb für nicht so klug, in das kalte Wasser zu gehen... Aber ich werde hier auf jeeeden Fall noch surfen gehen!
Instructions - Wie man sich verhält, wenn sich ein Hai nähert...
Leonie - wieder happy, obwohl sie sich beim Surfen ihren großen Zehnagel vom Zeh geholt hat
Bennet steht!
und Ben auch!
Sommer, Sonne, Strand und Eis - was will man mehr :)
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