Am Freitag haben Ben, Bennet und ich dann das gute Wetter genutzt, um auf den Tafelberg zu fahren. Laufen wäre leider zu heiß und anstrengend geworden, aber es war windstill, weshalb die Seilbahn wieder gefahren ist - am Dienstag hatte sie nämlich zu.
Schon von der Lower Cableway Station, wo wir 1 1/2 Stunden für die Tickets anstanden, hatte man einen tollen Blick:
Das Gute war, dass man freitags als Student nur 130 Rand anstatt 215 bezahlt, und ich habe einfach meinen Freiwilligen Ausweis vorgezeigt und es hat geklappt :)
Hier haben wir noch mal gewartet, um in die Gondel einzusteigen. 65 Leute passen in eine rein, und die Fahrt dauert nur 4 Minuten, während sich die Gondel um 360 Grad dreht! Alles ganz schön high-tech..
Auf dem Weg nach oben!
Meer, soweit das Auge reicht
Die Upper Cableway Station
Es gibt die Möglichkeit, sich an einer Felsenwand abzuseilen. Das kam uns ganz schön halsbrecherisch vor..
Der Tafelberg ist weniger platt, als er von unten aussieht ;)
Downtown & Company Gardens
Bester Platz zum Entspannen.
Alle Stadtgeräusche waren weg, kaum Wind hat geweht, vermutlich der ruhigste Ort in Kapstadt.
Der Tafelberg ist eins der 7 Weltnaturwunder!
wir 3 thronen über Kapstadt :)
Wir konnten gar nicht fassen, wo wir uns befanden und wie wunderschön die Welt sein kann.
Blick auf den Devil's Peak
Ben ist mutig..was tut man nicht alles für Fotos.
ein glücklicher Ghecko - er hat ja auch einen ziemlich coolen Wohnort ;)
Die Buchten von Clifton und Camps Bay
Hier habe ich ein Loch im Felsen gefunden, das durch den ganzen Berg bis unten reichte.
Wie lange der wohl schon so steht - und wie lange wird es wohl noch so halten? :D
Der Tafelberg ist auch ein Nationalpark - tausende einzigartige Tier- und Pflanzenarten sind dort beheimatet, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt.
Der "Grand Canyon" - noch nie habe ich so ein lautes Echo erlebt! Alles, was wir gesagt haben, ist in der gleichen Lautstärke wieder zurück gekommen. Man konnte sich praktisch mit sich selbst unterhalten.
Die Landschaft auf der Tafel
Leider sind wir etwas zu spät gekommen - im Frühling blühen all die Sträucher in den buntesten Farben!
Nachdem wir 2 Stunden auf der ganzen Tafel herumgelaufen sind, mussten wir auch schon wieder runter fahren, da die Jungs ihren Bus zurück nach Soweto bekommen mussten. Wir hatten leider nur noch ziemlich wenig Geld und keine Lust, uns von der Lower Cableway Station wieder ein Taxi zurück in die Stadt zu nehmen, weshalb wir uns einfach an den Straßenrand gestellt haben und den Daumen rausgehalten haben.
Plötzlich hielt ein schicker Mini vor uns an, in dem nur eine Frau drin saß. Sie stellte sich als die Managerin der Seilbahn heraus!! Wir waren völlig baff, als sie dann auch noch angefangen hat, mit uns auf deutsch zu reden. Ihre Eltern sind nämlich Deutsche. Sie hat uns dann mit in die Stadt genommen und uns an der Long Street heraus gelassen - und wir konnten unser Glück kaum fassen ;)
Mit dem Zug nach Obs hatten wir dann eher Pech, weil wir aus unbekannten Gründen ungefähr eine halbe Stunde auf den Gleisen standen, und Ben und Bennet sich ziemlich beeilen mussten, um den Bus noch zu bekommen. Es hat aber alles geklappt, wir haben uns von ihnen verabschiedet und planen jetzt, sie auch in Soweto zu besuchen.