Samstag, 21. Dezember 2013

Auf dem Tafelberg

Am Freitag haben Ben, Bennet und ich dann das gute Wetter genutzt, um auf den Tafelberg zu fahren. Laufen wäre leider zu heiß und anstrengend geworden, aber es war windstill, weshalb die Seilbahn wieder gefahren ist - am Dienstag hatte sie nämlich zu.
Schon von der Lower Cableway Station, wo wir 1 1/2 Stunden für die Tickets anstanden, hatte man einen tollen Blick:
Das Gute war, dass man freitags als Student nur 130 Rand anstatt 215 bezahlt, und ich habe einfach meinen Freiwilligen Ausweis vorgezeigt und es hat geklappt :)
Hier haben wir noch mal gewartet, um in die Gondel einzusteigen. 65 Leute passen in eine rein, und die Fahrt dauert nur 4 Minuten, während sich die Gondel um 360 Grad dreht! Alles ganz schön high-tech..
Auf dem Weg nach oben!
Meer, soweit das Auge reicht
Die Upper Cableway Station
Es gibt die Möglichkeit, sich an einer Felsenwand abzuseilen. Das kam uns ganz schön halsbrecherisch vor..
Der Tafelberg ist weniger platt, als er von unten aussieht ;)
Downtown & Company Gardens
Bester Platz zum Entspannen.
Alle Stadtgeräusche waren weg, kaum Wind hat geweht, vermutlich der ruhigste Ort in Kapstadt.
Der Tafelberg ist eins der 7 Weltnaturwunder!
wir 3 thronen über Kapstadt :)
Wir konnten gar nicht fassen, wo wir uns befanden und wie wunderschön die Welt sein kann.
Blick auf den Devil's Peak
Ben ist mutig..was tut man nicht alles für Fotos. 
ein glücklicher Ghecko - er hat ja auch einen ziemlich coolen Wohnort ;)
Die Buchten von Clifton und Camps Bay
Hier habe ich ein Loch im Felsen gefunden, das durch den ganzen Berg bis unten reichte.
Wie lange der wohl schon so steht - und wie lange wird es wohl noch so halten? :D
Der Tafelberg ist auch ein Nationalpark - tausende einzigartige Tier- und Pflanzenarten sind dort beheimatet, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt.
Der "Grand Canyon" - noch nie habe ich so ein lautes Echo erlebt! Alles, was wir gesagt haben, ist in der gleichen Lautstärke wieder zurück gekommen. Man konnte sich praktisch mit sich selbst unterhalten.
Die Landschaft auf der Tafel
Leider sind wir etwas zu spät gekommen - im Frühling blühen all die Sträucher in den buntesten Farben!

Nachdem wir 2 Stunden auf der ganzen Tafel herumgelaufen sind, mussten wir auch schon wieder runter fahren, da die Jungs ihren Bus zurück nach Soweto bekommen mussten. Wir hatten leider nur noch ziemlich wenig Geld und keine Lust, uns von der Lower Cableway Station wieder ein Taxi zurück in die Stadt zu nehmen, weshalb wir uns einfach an den Straßenrand gestellt haben und den Daumen rausgehalten haben.
Plötzlich hielt ein schicker Mini vor uns an, in dem nur eine Frau drin saß. Sie stellte sich als die Managerin der Seilbahn heraus!! Wir waren völlig baff, als sie dann auch noch angefangen hat, mit uns auf deutsch zu reden. Ihre Eltern sind nämlich Deutsche. Sie hat uns dann mit in die Stadt genommen und uns an der Long Street heraus gelassen - und wir konnten unser Glück kaum fassen ;)
Mit dem Zug nach Obs hatten wir dann eher Pech, weil wir aus unbekannten Gründen ungefähr eine halbe Stunde auf den Gleisen standen, und Ben und Bennet sich ziemlich beeilen mussten, um den Bus noch zu bekommen. Es hat aber alles geklappt, wir haben uns von ihnen verabschiedet und planen jetzt, sie auch in Soweto zu besuchen.

Freitag, 20. Dezember 2013

Feerien

Endlich beginnt unser 5-wöchiger Urlaub! Nach drei Monaten arbeiten war ich wirklich ferienreif. Am ersten Tag habe ich direkt etwas außergewöhnliches gemacht - Schlittschuhlaufen im südafrikanischen Sommer. Hier ist tatsächlich alles möglich. Die Eishalle war Teil des Grand West Casinos, einem großen Vergnügungszentrum.
Ich hatte mir blöderweise keine lange Hose angezogen und diese Riesentasche dabei, aber es ist alles gut gegangen, und nach einer Weile konnte ich schon richtig schnell fahren. Okay, einmal bin ich hingefallen, aber meine neuen Polster haben alles gut abgefedert ;)
Das Grandwest Casino - wie im Film!
vom Eis in 27 Grad
Wir haben außerdem am Sonntag Besuch von Ben und Bennet bekommen, zwei Freiwillige, die mit Sage Net für ein Jahr in Soweto sind. Wir kannten die beiden ja schon vom Vorbereitungsseminar. Sie sind für 5 Tage in Kapstadt zum Urlaub machen und haben bei uns im Haus geschlafen.
Nachdem wir ihnen Obs gezeigt haben, sind wir am Montag zusammen zur Waterfront gefahren. Zuerst waren wir bei dem großen Food Market, wo es super leckeres Essen gibt, nur leider zu Touri Preisen. Ein Muffin und Biltong (getrocknetes Fleisch), eine südafrikanische Spezialiät, haben wir uns dann doch gegönnt. Neben dem Food Market befindet sich der Craft Market, eine Halle voller südafrikanischer Handwerkskunst, wo wir ganz touri-like auch noch rein gegangen sind.
Lustigerweise gibts dort nicht nur Kunst, sondern auch noch ganz viel anderen Kram...wie zum Beispiel dieser Streichelzoo mit Babytieren, in den Leonie unbedingt rein wollte ;)
Die Waterfront
Ben und Bennet
Danach sind wir noch zum Greenmarket gefahren, der wunderschön mitten in der Innenstadt gelegen ist. Dort gibt es alles mögliche, von Tierfiguren über Schmuck bis zu Kleidung und Kunst.
Architekturstile treffen aufeinander
Bennet kauft eine Chillerhose
Lucas probiert eine Hose an, die sich wie eine Riesenwindel angefühlt hat ;)
Am Mittwoch gings dann nach Muizenberg zum Surferstrand! Die beiden Jungs haben Surfunterricht genommen, weil sie noch nie surfen waren, haben sich dann aber ganz gut gemacht, obwohl die Wellen ein wenig zu dicht aufeinander und zu schwach waren.
Leonie hatte ja schon mal eine Stunde und hat sich auch ein Board ausgeliehen, und sich dann direkt in die Wellen gestürzt. Leider war ich immer noch erkältet und hielt es deshalb für nicht so klug, in das kalte Wasser zu gehen... Aber ich werde hier auf jeeeden Fall noch surfen gehen!
Instructions - Wie man sich verhält, wenn sich ein Hai nähert...
Leonie - wieder happy, obwohl sie sich beim Surfen ihren großen Zehnagel vom Zeh geholt hat
Bennet steht!
und Ben auch!
Sommer, Sonne, Strand und Eis - was will man mehr :)