Zunächst ging es aber zur Arbeit. Am Mittwoch hat Josefine den Contemporary Unterricht geleitet, so dass er etwas anders war als sonst und ich auch mitgemacht habe.
Es stand Floor Work auf dem Programm, das heißt, wir haben geübt, uns auf dem Boden schnell und flüssig zu bewegen. Zuerst übten wir nur, uns durch den Raum zu rollen. Das hört sich jetzt nach Kinderspielchen an, war aber alles andere als leicht, wenn man nicht nach jedem Herumrollen auf dem Holzboden aufschlagen wollte. Später kamen Kombinationen dazu, bei denen man den Raum um sich herum nutzen musste und seine Arme und Beine fließen lassen musste.
Fazit: Contemporary ist nicht mein Ding.
Ich weiß, ich fange gerade erst an, aber es war trotzdem frustrierend, wenn man die anderen Mädels gesehen hat, die viel kleiner sind als ich und perfekt durch den Raum kugeln konnten. Mir tat nach einer Weile alles weh.
Die Choreographie am Ende hat Spaß gemacht, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich die Herausforderung annehmen soll, in Contemporary einzusteigen.
Nach der Stunde, von der die anderen begeistert waren, und auch ich sagen muss, dass Josefine eine super Lehrerin abgibt, ging es an die Vorbereitung für den Golf Day.
Der Golf Day ist ein Event, bei dem Spenden gesammelt werden, indem Golfer eine Startgebühr an Dfa bezahlen und am Ende Preise bekommen. Dazu bekommen sie kleine Geschenktaschen und können an verschiedenen anderen Wettbewerben teilnehmen.
Ich habe also die Geschenktüten (Goodie Bags) mit Flaschen, Büchern, Prospekten, Stiften und mehr gefüllt. Insgesamt waren es 60 Stück.
Nach getaner Arbeit packte ich meine Koffer im Hostel und los ging es in Richtung Zuhause in der Milner Road 6. Eigentlich ist unsere Straße nur 2 Minuten vom Hostel entfernt, doch wir benötigten ca. eine Viertelstunde mit unserem ganzen Gepäck.
Auf dem Weg
Der Tafelberg ragt stets über uns
Endlich zuhause
Insgesamt gefällt uns unsere Wohnung sehr gut, denn auch die Küche und das Badezimmer sind sehr schön. Ein Wohnzimmer haben wir im Moment noch nicht, aber es steht auf dem Plan, das Dach auszubauen. Mal sehen, ob sich da noch etwas tut, bevor wir wieder weg sind. Hier in Südafrika hält sich nämlich kaum jemand an Zeitpläne.
Am Abend feierten wir Leonies Geburtstag noch einmal mit ihrer Geburtstagstorte.
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