Sonntag, 8. September 2013

Das erste Wochenende in Obs

Samstag

Am Samstag trafen wir uns vormittags im Sage Net Büro, wo wir uns über unsere Projekte ausgetauscht haben und unsere Mietverträge unterschrieben:

Um 13 Uhr begann die Rally.
Wir zogen in Gruppen los, um Fragen zu unserem Viertel zu beantworten. Für die meisten Fragen mussten wir Leute fragen, und haben so schon viele Kontakte geknüpft. Die Besitzer von Mimi und Obz Café kennen wir jetzt schon persönlich.
Auch für die Orientierung war die Rally gut, da wir auch auf die andere Seite von Observatory kamen und zum Beispiel herausfinden mussten, wo Sportevents stattfinden, wo der Golfclub ist oder wo die Sternwarte ist, die Observatory (= Observatorium) den Namen gab.
Nach 2 Stunden trafen wir uns wieder im Sage Net Büro und kürten den Gewinner. Unsere Gruppe lag leider auf dem zweiten Platz, da wir einen Bonuspunkt nicht bekommen haben. Sehr schade, denn der Preis war ein Surfbrett!
Da man hier aber schon für 7 Euro eine komplette Surfausrüstung ausleihen kann, braucht man nicht unbedingt ein eigenes Brett. Wir haben uns nämlich vorgenommen, surfen zu lernen :)

Am Samstag Abend gingen Leonie und ich ins Obz Café, wo ich einen Apple Pie Milkshake (Apfelkuchenmilchshake) probierte.
Später gingen wir zu der Abschiedsparty von unseren Vorgängern.
Die Party fand in einer Bar statt, die eine erhöhte Terasse hatte und einen Raum mit Sofas und einem DJ. Irgendwann war eine Rapshow, bei der jemand eine Art Abschiedsrap für unsere Vorgänger vorgetragen hat, und 'Auf Wiedersehen meine Freunde' auf seinem Rücken stehen hatte. Das war wirklich cool.


Erster Regentag

Für heute, Sonntag, haben wir uns eigentlich vorgenommen, an den Strand zu fahren. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir erst einmal ausgeschlafen haben und dann ins Honeybun Café gegangen sind. Nach einem Smoothie wollten wir aber auch noch etwas essen und sitzen deshalb gerade im Moment im Linko Restaurant und haben noch einmal Sushi bestellt.

Ich habe immer noch nicht realisiert, dass ich gerade in Südafrika bin.
Bisher ist es hier so toll, aber einen Alltag habe ich im Moment natürlich noch nicht und ich glaube, es dauert noch ein paar Wochen, bis ich wirklich angekommen bin.
Alles fühlt sich an wie ein langer, schöner Traum.

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