Samstag, 7. September 2013

Ich liebe südafrikanisches Essen

Der zweite Tag bei Dance for All

Wieder stand ich um 8 Uhr auf, um dann mit Leonie zu DfA zu fahren.
Freitags stand allerdings kein Ballett auf dem Plan, sondern Body Conditioning (Pilates).
Mich hat es sehr gefreut, dass mich die Leute, die ich erst einen Tag kannte, so herzlich begrüßt haben, als würden sie mich schon lange kennen.
Grant, der Lehrer, ist eine unglaublich lustige Person. Er ist der Sarkasmus in Person und macht einen Witz nach dem anderen. Es ist nicht ganz einfach, ihn einzuschätzen, weshalb man erst einmal Respekt vor ihm hat. Die Pilates Stunde bei ihm war ziemlich anstrengend. Wir mussten anderthalb Stunden praktisch ununterbrochen unsere Bauchmuskeln anspannen, weshalb ich immer noch Muskelkater habe.
Ansonsten war der Freitag der Abschiedsparty von Leonie und Adrian gewidmet, die ihren letzten Tag bei Dance for All hatten.
Alle versammelten sich in einem Kreis, und zunächst wurden ein paar kurze Reden von den Mitarbeitern, allen voran Hope, gehalten.
Hope ist die Mentorin für die Freiwilligen und sozusagen unsere direkte Vorgesetzte. Sie ist eine wirklich sehr herzliche, liebe und lustige Frau.
Es wurde Leonie und Adrian gedankt und auch die beiden haben sich noch einmal für ihr Jahr bedankt. Dann wurde ich noch einmal willkommen geheißen.
Endlich konnten wir dann ans Buffet, das für mich etwas komisch aussah.. Chipstüten waren neben einem großen Topf und sehr viel Wein aufgestapelt.
Wie sich herausstellte, war dies etwas sehr typisches: Man nimmt sich eine Chipstüte, zerbröselt die Chips, füllt Chili con Carne, Käse, Salat und ein paar Soßen hinein und mixt das ganze.
Unglaublich lecker!! Ich war vollkommen überrascht und musste darüber lachen, dass alle ihr Essen aus Chipstüten heraus aßen. Auf jeden Fall ist das Rezept eine geniale Idee zum Nachmachen.
Es gab natürlich auch noch südafrikanischen Wein und Samoosas (frittierte Teigtaschen mit indischer Fleischfüllung).
Zum Nachtisch mussten wir noch den Vanille-Pfirsich-Kuchen und den Schokoladen-Karamell-Kuchen essen, denn Leonie hatte sie einfach zu lecker gemacht.
Gut gefüllt war es Zeit für Gruppenfotos. Ich habe alle zusammen fotografiert und Leonie und Adrian.
Für die beiden kam dann der traurige Abschied.

Kapstadts Nachtleben

Abends haben wir einen Braai (Grillen) vorbereitet und haben uns zusammen mit den alten Freiwilligen in Trenchtown getroffen, wo man Mitgebrachtes grillen kann und sich Getränke bestellt.
Wir entschieden uns, dann auf die Long Street (in der City) das Nachtleben zu testen.
Wir nahmen uns zu zehnt zwei Taxis und fuhren für umgerechnet 1 Euro pro Person in Kapstadts Zentrum.
Zuerst ging es in eine schöne Bar mit Balkon, die günstig war und in der kaum Weiße waren.
Dann wollten wir weiterziehen in einen richtigen Club und fanden Bob's Bar. Dort war es ziemlich voll, ich fand die Musik aber gut und wir hatten viel Spaß.
Unsere erste Nacht auf der Long Street war also ein voller Erfolg:)

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